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Die Andersmacher 
aus Venedig

macap venedig stemma

Outlaw trifft Tradition

Im Grunde Unvereinbares nahtlos miteinander verheiraten? Für Venedigs unter Kennern angesagteste Rösterei ein Kinderspiel. Im geschichtlichen Herzen der Lagunenstadt gelegen, nur wenige Schritte von der Rialto-Brücke entfernt, hütet das 1952 von Ermenegildo Rizzardini gegründete Unternehmen sorgsam jene handwerklichen Geheimnisse, die das unverkennbare Aroma des venetian style bestimmen.

Caffè del Doge Amadie Sambucco

Seit 1995 bastelt „Kaffee-Punk“ Bernardo Della Mea geschickt weitere Highlights hinzu. Außergewöhnliche Wege beschreitet er insbesondere mit dem Nero, einem zur Abwechslung mal nicht nach Lehrbuch separat, sondern ausdrücklich gemeinsam gerösteten 50/50-Blend, bei dem Arabicasorten aus Brasilien (Hoch-Mogiana) und von zentralamerikanischen und karibischen Plantagen auf indischen, gewaschenen „Kaapi Royal“-Robusta treffen. Resultat: ein auffällig runder, in sich ruhender Espresso mit fast süditalienischem Charakter, dessen weich-warme Schoko-Note ihn für Milchgetränke sowie Kurzstrecken gleichermaßen empfiehlt.

I Bambini del Caffè.

Wo andere sich auf übergreifende, aber oft auch anonyme Fairtrade-Siegel verlassen, machten die Del Doge-Verantwortlichen schon 2003 ernst, als sie zeitgleich mit der Eröffnung der ersten Rösterei-eigenen Caffè-Bar in Venedig die Non-Profit-Organisation „I Bambini del Caffè“ ins Leben riefen. Seither kümmert sich die Vereinigung im Rahmen unterschiedlicher Hilfsprogramme gezielt um die Unterstützung und Bildung unterprivilegierter Kinder und Teenager, deren Familien in den Ernteländern vom Kaffeeanbau leben, oft weit unterhalb der Armutsgrenze. „Uns geht es darum, jenen Menschen, die uns den Kaffeegenuss überhaupt erst ermöglichen, direkt etwas zurück zu geben“, so Della Mea. Ein gewisser Prozentsatz aller Verkaufserlöse des Unternehmens fließt so in die Stiftungsarbeit.

Caffè Rialto

50/50

Malzbomber

Den Rialto – einen raumgreifenden 50/50-Malzbomber mit mindestens römischem Biss – haben hingegen noch die Altvorderen zu verantworten. Ob mit oder ohne Milch: Dieser Espresso hat, nicht zuletzt dank seiner Cremigkeit, das Zeug zum Liebling aller Klassen. Auch für die Mokkakanne.

Daumen hoch! 

„Geredet wird viel. Caffè del Doge packen das Problem direkt dort an, wo es am nötigsten ist.“

Patrick Großmann, Gründer „die espressonisten“ 

Standort

Caffè del Doge

Location
Venedig

Since
1948

Spezialität
The weird one

Kontakt

Patrick Grossmann

Patrick Großmann

Geschäftsführer

Tel.: +49 (0) 331 231 64 09
patrick.grossmann@espressonisten.de